Motto des Monats April

Motto des Monats April

 

Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für deine Sorgen

 

und in dieser Zeit mache ein Schläfchen.

Laotse (Lao Tzu – „Alter Meister“) ist ein legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll.

 

Fast jeder macht sich inzwischen Sorgen. Wenn du dir jedoch zu viele Sorgen machst, steht die Angst deinem glücklichen Leben im Weg. Denn Angst blockiert fast alles – vor allem aber Deine Energie. Die gute Nachricht ist, dass es viele Dinge gibt, die du tun kannst, um das Muster des übermäßigen Sorgens zu stoppen und ein glücklicheres Leben zu führen.

 

Treibe Sport.

Sport ist nicht nur gut für deinen Körper sondern auch für deinen Geist. Du spürst Deinen Körper. Über Deinen Körper kommst Du zu Dir selbst. Sport hebt den Serotoninspiegel an. Serotonin ist das sog. Glückshormon – ein Nervenbotenstoff, der im Gehirn gebildet wird und dort für Ausgeglichenheit und Lebensfreude zuständig ist. Regelmäßiger Sport ist effektiver als verschreibungspflichtige Medikamente. Sport wirkt gar so gut, dass das National Institute for Health and Clinical Excellence bei milden Depressionen Sport gemeinsam mit verschiedenen alternativen Maßnahmen statt Antidepressiva empfiehlt. Trainiere Nug Mui in deiner gewohnten Intensität. Durchgehende Ausschüttung von Serotonin steht in Verbindung mit Sport, bei dem sich Leute wohl fühlen. Wenn du wenig Zeit hast, regelmäßig Nug Mui zu machen, versuche 30 bis 45 Minuten am Tag spazieren zu gehen. Das erhöht das Tryptophan Niveau, was zu erhöhtem Serotonin führt. Jede Art von Bewegung hilft Dir, Deinen Kreislauf in Gang zu bringen und klare Gedanken zu fassen.

 

Sonne.

Auch das Sonnenlicht kann den Serotoninspiegel heben. In geschlossenen Räumen bekommen wir kein Licht ab. Wissenschaftliche Studien haben einen positiven Zusammenhang zwischen der Serotonin-Synthese und den Sonnenstunden während eines Tages ermittelt. Postmortem ist bei Menschen das Serotonin Niveau im Sommer höher als in den Wintermonaten. Eine bessere Laune kann man schon bekommen, indem man die Vorhänge in einem dunklen Zimmer öffnet. Am besten ist es aber, wann immer möglich, viel ins Freie zu gehen und das Tageslicht zu genießen. Wenn man gleichzeitig Nug Mui treibt, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Erinnere dich an schöne Dinge.

Anstatt sich pausenlos mit den Problemen der anderen (News) zu beschäftigen, solltest du dich an die schönen Dinge (Erfolge, Urlaubsfotos, Feste) erinnern. Dies kann direkt das Serotonin Niveau erhöhen, und dich davor bewahren, dich auf weniger glückliche Zeiten zu fixieren, wenn du anfällig für Depressionen bist. Die Unfähigkeit, an bessere Zeiten zu denken, wird als „zustandsabhängige Erinnerung“ bezeichnet.

 

Schlaf.

Vor und nach dem Schlafen ist der Griff zum Handy einer der häufigsten Routinen. Deshalb ist dieser Energie-Tipp umso wertvoller: Benutze dein Handy sowie andere elektronische Geräte ​eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr. Mache in dieser Zeit einen Bogen um Dinge, die dich psychisch belasten oder Angst auslösen. Konzentriere Dich auf positive Dinge. Der Schlaf befreit Dich von Deinen Sorgen und reinigt Dein innerstes. Wie Forscher nun herausfanden, verarbeiten wir im Schlaf nicht nur unsere Erlebnisse, sondern auch Abfallstoffe. Im Gehirn gibt es eine Müllabfuhr, die Abfallprodukten der Zellen beseitigt. Im restlichen Körper erledigt dies das Lymphsystem, welches sich wegen der Blut-Hirn-Schranke nicht auf das Gehirn erstreckt. Mülle Dich am kommenden Morgen nicht sofort wieder mit den Problemen zu.

Ich wünsche euch eine gute, erholsame Nacht und einen glücklichen, neuen Monat!

 

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