Die Power der 5 Kampfdistanzen
Im Zentrum unserer Kindergruppen steht nicht hartes Kampfsport-Training und nicht der militärische Karate Drill. Selbstverteidigung wird bei uns spielerisch erlernt. Die gesunden Nug Mui Bewegungen fördern Gleichgewicht, Koordination, Kraft und Selbstbewusstsein.
"Jetzt bin ich groß und darf allein zur Schule gehen." Doch was können Eltern tun, um Ihre Kinder auf dem Schulweg bestmöglich zu schützen? "Nug Mui Prävent" kann helfen. Das Präventionsprogramm bringt Erstklässlern in einfachen Schritten bei, sich selbst zu vertei-
digen, selbstbewusst aufzutreten und in Notsituation schnell und gezielt zu handeln.
Kampfsport ist ideal, um Muskeln zu entwickeln. Das ist soweit nicht neu. Neu ist, dass Kicks und Fauststöße auch die Knochen stärken. Kampfsport- und Kampfkunst - Training fördern den Knochenaufbau. Wer sich wenig bewegt, lässt seine Muskeln und Knochen verkommen.
Kleine Kinder toben für ihr Leben gern herum. Wir verbinden diesen natürlichen Drang mit sinnvoller Gewaltprävention. Denn Koordinations- und Selbstverteidigungstraining ist schon für kleine Kinder sinnvoll. Die Kinder verbessern ihre Körperbeherrschung und werden viel selbstbewusster.
Das Thema "Selbstverteidigung" löst bei Manchen zwiespältige Gefühle aus. Kampfsport steht schnell im Verdacht, Aggressionen zu fördern und die Gewaltbereitschaft zu steigern. "Leider besteht in Deutschland ein weitverbreitetes Vorurteil gegen Kampfspiele. Tatsächlich
dienen sie jedoch, wie kein anderes Spiel, dem Aggressionsabbau, der Selbstdisziplin und der Selbstbescheidung", erklärt Felix von Cube, Professor für Erziehungswissenschaften an der Uni Heidelberg. Beim Mattenkampf lernen Kinder genau das. Dabei werden die Regeln vorher mit den Kindern besprochen und von ihnen festgelegt. Und weil bei dieser geführten Form der Auseinandersetzung nicht nur das Gewinnen im Mittelpunkt steht, nicht nur gegeneinander gekämpft wird geht es auch fair zu.
Mädchen und Jungen, die sich beim Mattenkampf austoben dürfen, lernen sogar besser. "Wer seinen Körper nutzt, hilft seinem Kopf", weiß Dr. Lothar Schwarz vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes. Bei Kindern, die regelmäßig körperlich trainieren bilden sich viele neue Nervenzellen und Verbindungen. "Sport löst in den Hirnregionen, die für die Muskelarbeit und deren Steuerung zuständig sind, eine stärkere Durchblutung und veränderte Stoffwechselprozesse aus." Dadurch steht dem Gehirn eine größere Fläche zum Denken zur Verfügung.
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